Katastervermessung


Grundstücksteilung

Eine Grundstücksteilung ist die Aufteilung eines bestehenden Grundstückes in zwei oder mehrere Teile. Der durch einen Ziviltechniker zu erstellende Teilungsplan unterscheidet sich je nach Widmung (Bauland, Grünland, Betriebsgebiet,...) in seinen Abläufen.


Parzellierung

Eine Parzellierung umfasst die Aufteilung in mehrere Grundstücke.


Grenzfeststellung

Bei einer Grenzfeststellung werden die Grenzen von Grundstücken mit Hilfe der Katasterunterlagen rekonstruiert, in der Natur hergestellt und rechtlich abgesichert.


Abtretung an das öffentliche Gut

Der aktuelle Flächenwidmungsplan oder Bebauungsplan gibt Aufschluss darüber ob und wie Abtretungen an das öffentliche Gut zu erfolgen haben.


Umwandlung in den Grenzkataster

Seit 1968 besteht die Möglichkeit Grundstücke aus dem Grundsteuerkataster in einen Rechtskataster zu überführen.


Teilung nach §13 Liegenschaftsteilungsgesetz

Das Liegenschaftsteilungsgesetz ermöglicht einen Tausch oder eine Abschreibung von geringwertigen Trennstücken. Es erfolgt ein vereinfachtes Verfahren das Kosten und Bewilligungen ersparen kann.


Teilung nach §15 Liegenschaftsteilungsgesetz

Das Liegenschaftsteilungsgesetz ermöglicht die Verbücherung von Katasteränderungen bei Straßen-, Weg-, Eisenbahn- und Wasserbauanlagen in einem vereinfachten Verfahren.


Mappenberichtigung

Der Grundsteuerkataster kann bei seiner Entstehung oder Fortführung Fehler aufweisen. Um diese richtig zu stellen kann eine Mappenberichtigung erfolgen.



Ingenieurvermessung


Lage- und Höhenplan 2D/3D

Ein Lage- und Höhenplan kann als Basis für ein Bauprojekt dienen. Er beinhaltet dann alle wesentlichen Informationen wie Kataster, Grundbuchsdaten, Einbauten und Geländesituationen.


Bauabsteckung

Bei der Bauabsteckung wird z.B. ein geplantes Bauprojekt in die Natur übertragen. Man unterscheidet zwischen der Grobabsteckung (Eckpunkte mit Pflöcken für den Aushub) und der Feinabsteckung (Schnurgerüst oder Pflock mit Nagel für die exakte Ermittlung des Objektes).


Kubaturermittlung

Um das Volumen eines Aushubes oder einer Abbaufläche zu ermitteln, wird zu Beginn und am Ende der Arbeiten eine Geländeaufnahme durchgeführt. Im Anschluss wird mit Hilfe der Kubaturberechnung das Volumen bestimmt.


Deformationsmessung

Unter einer Deformationsmessung versteht man die systematische Messung und dauerhafte Beobachtung von Veränderungen der Form oder Dimension eines Objektes.


Leitungsdokumentation

Unter Leitungsdokumentation versteht man die Erfassung von Ver- und Entsorgungsleitungen. Die Lage- und Höhendaten werden im Anschluss digital aufbereitet.


Laserscanning

Laserscanning (auch Laserabtastung) bezeichnet das zeilen- oder rasterartige Überstreichen von Oberflächen oder Körpern mit einem Laserstrahl, um diese zu vermessen, zu bearbeiten oder um ein Bild zu erzeugen. Sensoren, die den Laserstrahl entsprechend ablenken, heißen Laserscanner. Ein Laserscanner, der neben der Objektgeometrie zusätzlich die Intensität des reflektierten Signals erfasst, wird abbildender Laserscanner genannt. Die Aufnahme der Intensitätswerte des von den aufgenommenen Oberflächen reflektierten Laserlichtes erfolgt bei heutigen Lasermesssystemen in 16-bit-Graustufen. Im Ergebnis erhält man ein Abbild der Oberflächen ähnlich dem eines Schwarzweißfotos.


Setzunsmessung

Mit Hilfe von Setzungsmessungen werden Objekte (z.B. Brücken oder Öltanks) höhenmässig überwacht. Die zu erreichenden Genauigkeiten können etwa bei 0,1 mm liegen.


Fluss- und Bachvermessung

Bei Gewässervermessungen werden mit Hilfe von Profilmessungen Längs- und Querschnitte erstellt. Sie dienen als Grundlage für weitere Projekte.